Kategorie-Archiv: Allerlei

TV in den 60ern: Das Magazin für die Frau

Bei diesem Matschwetter werde ich gerne mal ganz nostalgisch. Da passt ein Video ganz gut, dass mir letztens eine Freundin geschickt hat:

Das Magazin für die Frau – Fernsehen aus den 60ern

Neben so spannenden Themen wie „Perücken – jeden Tag eine neue Frisur“ und „Was machen die Eltern, wenn die Kinder einen Tanzabend veranstalten wollen?“ wird auch das Looping vorgestellt. Das ist eine Technik die dem Häkeln ähnelt, aber eine völlig andere Nadel verwendet. Schau doch mal rein, lustig ist es auf jeden Fall!

Buchtipp: Anschlagen und Abketten

Im letzten Fasercafé im HEi kamen wir auf Techniken zum Anschlagen und Abketten zu sprechen. Martina und ich können euch dazu dieses Buch empfehlen:

Anschlagen und Abketten – Der perfekte Start und Abschluss für jedes Strick-Projekt *

* Affiliate-Link zu Amazon

Die Anleitungen sind gut bebildert und verständlich erklärt und es gibt Techniken für alle möglichen Zwecke: Möglichst dehnbar, mehrfarbig, dekorativ und „Arbeitstiere“. Bei mehreren Techniken gibt es verschiedene Varianten, so dass man sich die heraussuchen kann, die einem am ehesten liegt.

4 Freikarten für die Heim und Handwerk

Constanze hat vier Freikarten für die Heim und Handwerk abzugeben. Hier sind die Codes:

  • GHXDI
  • GHDHO
  • E1NBKMO
  • E1HIUKG

Die sollte man dann hier einlösen können: http://www.heim-handwerk.de/Gutschein
Viel Spaß damit!

… und vielleicht schreibst du einen kurzen Kommentar, wenn du Ticketcodes nutzt, damit die anderen wissen, dass sie schon verbraucht sind 🙂

Marlenes Chutney aus grünen Tomaten

Wer nicht bei der Vernissage war, mag sich wundern … nein, wir sind nicht plötzlich zum Kochblog geworden 😉

Aber alle, die Marlenes superleckeres Chutney probiert haben, wollten sofort das Rezept wissen. Marlene es mir dann auch gleich per Mail geschickt und  hier ist es jetzt für euch:

Zutaten:

  • 1,5 kg grüne Tomaten und weitere „Gartenreste“ wie unreife Physalis
  • 750 g Rohrzucker oder Farinzucker
  • 10–20 große Knoblauchzehen
  • 250 g–400 g kleine Schalotten
  • ca. 300 g säuerliche Äpfel, 1-2 Quitten je nach Grösse
  • je 4 große rote und gelbegrüne Peperoni
  • 4 kleine Schoten von den kleinen extrascharfen Chillis
  • 1 Stück Ingwer ca. 3/4 handgroß in kleine Würfel gehackt
  • 4–5 Stück Kurkumawurzeln in kleine Würfel gehackt
  • 1 Stengel Zitronengrass klein gehackt
  • 1 gehäufter EL gutes Meersalz
  • ¼ l Mischung aus weissem Balsamico, ital. Weinessig, Kräuter
  • Apfelessig, etwas Quittenessig
  • 1 TL bunter, 1 TL Szechuanpfeffer
  • 12 Pimentkörner
  • 5 Kardamomschoten
  • 10 Lorbeerblätter
  • 1 gehäufter EL gelbe und schwarze Senfkörner
  • 5 Gewürznelken
  • 1 gehäufter TL Bockshornklee
  • ca. je ½ TL Fenchelsamen, Zimtblüten, etwas Sternanis, Koriander
  • Zesten von frischen Zitronen und evtl. den ausgepressten Saft der Zitrone/Orange
  • für den Notfall Pektin als Geliermittel

So werden die Zutaten vorbereitet:

  • Knoblauchzehen schälen und quer in feine Scheiben schneiden oder hobeln
  • Schalotten halbieren und längs in Streifen schneiden.
  • Peperoni nicht entkernen und in im Ganzen in feine Ringe schneiden.
  • Pfeffer, Pimentkörner, Senf, Kardamom usw. grob mahlen oder im Mörser zerdrücken
  • Zitronengrass in feine Ringe schneiden.
  • Äpfel und Quitten entkernen und mit Schale in Würfel schneiden.
  • Tomaten waschen, vierteln, Stielansatz ausschneiden. Größere Früchte achteln bzw. noch öfter teilen.

Zubereitung:

Ein Teil des Zuckers in den Topf/Schüssel geben und darauf nach und nach die kleingeschnittenen Zutaten geben. Ich habe als erstes die Schalotten geschnitten und in den Zucker gegeben, dann mit Knoblauch, Ingwer Kurkuma, Peperoni weitergemacht, und immer wieder Zucker zugegeben und vermischt, so das alle Zutaten mit Zucker bedeckt sind. (Der Zucker zieht nämlich aus Schalotten usw. eine Art Sirup heraus, der sehr von Anfang an lecker schmeckt, und im fertigen Chutney mehr Geschmack gibt.)

Die letzten Zutaten der Mischung sind: Äpfel/Quitten, nun den Essig zugeben, zum Schluss kommen die Tomaten und das Salz. Nun darf die ganze Mischung einige Stunden ziehen. Ich hab nach dem Frühstück geschnippelt und am späteren Nachmittag gekocht. Man könnte das Ganze auch über Nacht ziehen lassen.

Kochen:

Meine Mischung habe ich von Anfang an in den Topf gegeben in dem ich das Chutney später dann auch gekocht habe.

Nach dem Ziehen der Mischung wird das Ganze dann etwas länger als ca. 20 Minuten sprudelnd gekocht, so lange bis die Zutaten eine passende Konsistenz haben. (ca. 30-40 Min.)

Evtl. eine Gelierprobe machen, falls es nicht gelieren will etwas Pektin zugeben.

Heiß in Gläser füllen und langsam abkühlen lassen.

Beschaffungstipp:

Ingwer kaufe ich grundsätzlich beim Trübenecker am Viktualienmarkt. Das ist peruanischer Wild-Ingwer, der leicht zitronig und „nicht seifig“ schmeckt und auch noch gut haltbar ist. Kurkuma gibt’s da auch.

Für Chillis gehe ich zum Rottler auch am Viktualienmarkt, da gibt es auch noch viele andere spannende Sachen!

Das Rezept basiert auf diesem Chutney-Rezept aus der Badischen Zeitung.