Kategorie-Archiv: zum Nachmachen

Veganer Schokoladen-Zucchini-Kuchen

schokokuchenVor einiger Zeit haben wir hier für euch das Rezept von Marlenes Chutney aus grünen Tomaten veröffentlicht. Heute gibt es auf häufige Nachfrage hin ein neues Rezept aus dem Fasercafé, nämlich meinen vegangen Schokoladen-Zucchini-Kuchen – erstaunlich lecker!

Zutaten

  • 180 g Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 1 TL (Weinstein-)Backpulver
  • 1/2 EL Kaisernatron
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 Msp. Bourbon-Vanille (od. 1 P. Vanillinzucker)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g (Rohrohr-)Zucker
  • 1/4 Tasse (1 geh. ELKakaopulver
  • 60 g Mandeln
  • 100 ml Öl (z.B. Rapsöl, Kokosöl)
  • 2 (Bio-)reife Bananen
  • 1 geraspelte Zucchini, mittlerer Größe
  • Etwas Hafermilch oder eine andere vergleichbare Flüssigkeit
  • 1 geh. EL Kakao-Nips, wer mag

… und etwas Fett für die Form 

Zubereitung

  • Backofen auf 160 °C vorheizen!
  • Backmischung aus den trockenen Zutaten herstellen.
  • Öl, geschälte und gestückelte Bananen und Mandeln hinzugeben.
  • Zucchini (schälen), raspeln und mit den  den Kakao-Nips zu den anderen Zutaten geben,
  • Gut vermischen/verrühren.
  • In einer gut gefetteten (z.B. Gugelhupf)  bei 160 °C ca. 1 Stunde bei Umluft backen.
  • Mit einem Holzstäbchen testen!
    Anschließen eventuell noch 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
  • Den fertigen Kuchen vorsichtig herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Viel Spaß damit!

Häkelschneeflocken und -sterne

Weihnachten ist zwar schon länger vorbei, dafür schneit es jetzt endlich und es sieht so aus als würde uns der Winter noch ein bisschen bleiben.schneeflocken

Passed dazu möchte ich dir Sylvias letztes Projekt vorstellen: Zarte und bildhübsche gehäkelte Schneeflocken, die sich gestärkt auch prima als Fensterdekoration eignen!

Falls du jetzt auch Lust bekommen hast, Schneeflocken zu häkeln, habe ich hier ein paar kostenlose Anleitungen für dich:

Auch Sterne gibt es in großer Auswahl:

Kommen englischsprachige Anleitungen für dich in Fragen oder handarbeitest du ausschließlich auf Deutsch? Lass es mich in den Kommentaren wissen 🙂

Update: Sylvia hat mir noch drei Schneeflocken-Anleitungen geschickt, mit denen sie gearbeitet hat!

Wenn Häkeln und Stricken sich treffen

Im Knitting Daily-Newsletter habe ich eine schöne Idee gefunden: Senkrechte einmaschenbreite Streifen im Gestrick können prima eingehäkelt werden!

Der Artikel ist englisch, aber die Bilder sprechen für sich:
When Knitting and Crochet Meet

Das hat mich zum Grübeln gebracht. Bisher habe ich an Gestricktes schon mal eine Borte angehäkelt oder auch ein Knopfloch umhäkelt, um es fester zu machen. Ingrid hat bei der Fasercafé-Ausstellung ein tolles Oberteil gezeigt, bei dem der Körper gestrickt und der Ausschnitt mit Häkelrosetten verziert war. Sicher gibt es noch viele andere Kombinationsformen, die mit etwas Tüftelei schöne Ergebnisse zaubern. Gehäkelte Einsätze in glatt-rechts, vielleicht? Auf Stephanies Strickseiten wird anschaulich erklärt, wie man Häkeln und Stricken verbindet.

Hast du eine tolle Idee?

Marlenes Chutney aus grünen Tomaten

Wer nicht bei der Vernissage war, mag sich wundern … nein, wir sind nicht plötzlich zum Kochblog geworden 😉

Aber alle, die Marlenes superleckeres Chutney probiert haben, wollten sofort das Rezept wissen. Marlene es mir dann auch gleich per Mail geschickt und  hier ist es jetzt für euch:

Zutaten:

  • 1,5 kg grüne Tomaten und weitere „Gartenreste“ wie unreife Physalis
  • 750 g Rohrzucker oder Farinzucker
  • 10–20 große Knoblauchzehen
  • 250 g–400 g kleine Schalotten
  • ca. 300 g säuerliche Äpfel, 1-2 Quitten je nach Grösse
  • je 4 große rote und gelbegrüne Peperoni
  • 4 kleine Schoten von den kleinen extrascharfen Chillis
  • 1 Stück Ingwer ca. 3/4 handgroß in kleine Würfel gehackt
  • 4–5 Stück Kurkumawurzeln in kleine Würfel gehackt
  • 1 Stengel Zitronengrass klein gehackt
  • 1 gehäufter EL gutes Meersalz
  • ¼ l Mischung aus weissem Balsamico, ital. Weinessig, Kräuter
  • Apfelessig, etwas Quittenessig
  • 1 TL bunter, 1 TL Szechuanpfeffer
  • 12 Pimentkörner
  • 5 Kardamomschoten
  • 10 Lorbeerblätter
  • 1 gehäufter EL gelbe und schwarze Senfkörner
  • 5 Gewürznelken
  • 1 gehäufter TL Bockshornklee
  • ca. je ½ TL Fenchelsamen, Zimtblüten, etwas Sternanis, Koriander
  • Zesten von frischen Zitronen und evtl. den ausgepressten Saft der Zitrone/Orange
  • für den Notfall Pektin als Geliermittel

So werden die Zutaten vorbereitet:

  • Knoblauchzehen schälen und quer in feine Scheiben schneiden oder hobeln
  • Schalotten halbieren und längs in Streifen schneiden.
  • Peperoni nicht entkernen und in im Ganzen in feine Ringe schneiden.
  • Pfeffer, Pimentkörner, Senf, Kardamom usw. grob mahlen oder im Mörser zerdrücken
  • Zitronengrass in feine Ringe schneiden.
  • Äpfel und Quitten entkernen und mit Schale in Würfel schneiden.
  • Tomaten waschen, vierteln, Stielansatz ausschneiden. Größere Früchte achteln bzw. noch öfter teilen.

Zubereitung:

Ein Teil des Zuckers in den Topf/Schüssel geben und darauf nach und nach die kleingeschnittenen Zutaten geben. Ich habe als erstes die Schalotten geschnitten und in den Zucker gegeben, dann mit Knoblauch, Ingwer Kurkuma, Peperoni weitergemacht, und immer wieder Zucker zugegeben und vermischt, so das alle Zutaten mit Zucker bedeckt sind. (Der Zucker zieht nämlich aus Schalotten usw. eine Art Sirup heraus, der sehr von Anfang an lecker schmeckt, und im fertigen Chutney mehr Geschmack gibt.)

Die letzten Zutaten der Mischung sind: Äpfel/Quitten, nun den Essig zugeben, zum Schluss kommen die Tomaten und das Salz. Nun darf die ganze Mischung einige Stunden ziehen. Ich hab nach dem Frühstück geschnippelt und am späteren Nachmittag gekocht. Man könnte das Ganze auch über Nacht ziehen lassen.

Kochen:

Meine Mischung habe ich von Anfang an in den Topf gegeben in dem ich das Chutney später dann auch gekocht habe.

Nach dem Ziehen der Mischung wird das Ganze dann etwas länger als ca. 20 Minuten sprudelnd gekocht, so lange bis die Zutaten eine passende Konsistenz haben. (ca. 30-40 Min.)

Evtl. eine Gelierprobe machen, falls es nicht gelieren will etwas Pektin zugeben.

Heiß in Gläser füllen und langsam abkühlen lassen.

Beschaffungstipp:

Ingwer kaufe ich grundsätzlich beim Trübenecker am Viktualienmarkt. Das ist peruanischer Wild-Ingwer, der leicht zitronig und „nicht seifig“ schmeckt und auch noch gut haltbar ist. Kurkuma gibt’s da auch.

Für Chillis gehe ich zum Rottler auch am Viktualienmarkt, da gibt es auch noch viele andere spannende Sachen!

Das Rezept basiert auf diesem Chutney-Rezept aus der Badischen Zeitung.